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Wirtschaft

District-Bank of SpaceInvasion

Ein Kreditmarkt für alle Städte: Kredite mit festem Zins, Einlagen mit Wochenzins und ein Zins, der von Angebot und Nachfrage lebt.

Bankerin

Die District-Bank of SpaceInvasion ist die Bank aller Kolonien. Sie verleiht Geld an District Lords, die bauen wollen, und nimmt Geld von denen, die gerade zu viel haben. Alle Städte teilen sich denselben Markt.

„Geld ist nie knapp. Nur teuer.“ (die Bankerin)

Gründung

Als die Kolonialbehörde 2204 die Besiedlung übernahm, fehlte ihr vor allem eines: Geld. Jede neue Welt verschlang Kraftwerke, Straßen und Löhne, lange bevor dort die erste Steuer floss. Die großen Handelshäuser von Ceres sahen ihre Chance.

Die Händlerin Hadria Monvellier überzeugte die Ceres-Häuser, ihr Kapital zusammenzulegen, und gründete am 9. März 2212 die Bank des großen Kolonialprogramms. Unter den Siedlern hieß dieses Programm nur SpaceInvasion, weil die Menschheit die Sterne buchstäblich überrannte. Den Namen hat die Bank behalten.

Von der Kolonialbehörde bekam sie den Freibrief von Phobos: Nur die District-Bank darf District Lords Kredit geben, und ihre Raten werden an jedem Tag als Allererstes eingezogen, noch vor Schichten und Löhnen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Krisen und Regeln

  • Die Bankenpanik von Vesta (2287): Zu viele Kolonien wollten gleichzeitig Geld, die Bank stand kurz vor dem Ende. Seitdem richtet sich der Zins nach der Auslastung. Ist viel eingezahlt, sind Kredite billig, wird es knapp, steigt der Zins steil an.
  • Die Rottenkriege (2351 bis 2363): Die Bank fror alle Konten der Freien Rotte ein. In abtrünnigen Kolonien gilt ihr Name bis heute als Schimpfwort.
  • Kolonialreserve und Weltmarkt: Damit nie wieder Panik ausbricht, legen die Kolonialbehörde und die übrigen Kolonien der Azimut-Zone ständig Geld in den Markt. Deshalb gibt es immer Kredit, auch wenn gerade wenige District Lords einzahlen.

Die Bankerin

In jeder Kolonie sitzt eine Vertretung der Bank. Auf AZ884 ist das Livia Desmond-Varo. Sie lächelt viel, rechnet schneller als jeder Rechenkern der Kolonie und hat in ihrer ganzen Laufbahn noch nie eine Rate vergessen. Deine schon gar nicht.

Kredit aufnehmen

  • Laufzeit: 4, 8 oder 12 Wochen
  • Zins: der Zins des Tages, an dem du aufnimmst, bleibt für die ganze Laufzeit fest
  • Rückzahlung: eine feste Tagesrate, abgebucht an jedem Tag als Allererstes, noch vor Schichten und Löhnen
  • Gebühr: 1 % vom Betrag
  • Rahmen: höchstens 5.000.000 $ je Konto, über alle deine Städte zusammen. Alle Tagesraten zusammen dürfen höchstens 50 % deiner täglichen Steuern ausmachen.

Fehlt am Tag der Rate Geld, entsteht ein Rückstand. Er sperrt neue Kredite, aber nie das Spiel.

Der Zins

Der Kreditzins richtet sich nach der Auslastung der Bank, also wie viel verliehen ist im Verhältnis zu dem, was eingezahlt wurde. Er liegt zwischen 2 % und 15 % je Woche. Ist viel Geld eingezahlt, sind Kredite billig. Ist wenig da, werden sie teuer, und oberhalb einer hohen Auslastung steigt der Zins steil an.

Neben den Spielern geben auch die Kolonialreserve und der Weltmarkt der übrigen Kolonien Geld. So gibt es immer einen Markt, auch wenn gerade wenige District Lords einzahlen.

Geld anlegen

Hast du Geld übrig, zahlst du es ein, bis 100.000.000 $ je Konto. Du bekommst bis zu 1 % je Woche. Der Einlagezins hängt am Kreditzins und an der Auslastung. Solange weniger als 25 Spieler einzahlen, garantiert die Reserve mindestens 0,5 %. Zinsen laufen täglich auf. Abheben geht jederzeit.